Elektroinstallation

Der elektrische Kühlerlastableiter

Der elektrische Lastabwurf ist ein Schlüsselelement, um Ihren Stromverbrauch zu optimieren und somit Ihre Stromrechnung zu senken. Der Lastabwurf wird auf Höhe des Schaltschranks installiert und an mehrere Stromkreise in Ihrem Haus angeschlossen. In diesem Artikel erklären wir die wichtigsten Probleme im Zusammenhang mit dem elektrischen Lastabwurf.

Bevor Sie irgendwelche Manipulationen an Ihrer Elektroinstallation vornehmen, empfehlen wir Ihnen, die Seite weiter zu lesen die allgemeinen Normen einer Elektroinstallation.

Funktionsweise des elektrischen Lastabwurfs

Der Lastabwurf ermöglicht ein Stromabonnement mit einer geringeren abonnierten Leistung. Tatsächlich besteht seine Aufgabe darin, vorzeitige Kürzungen während Verbrauchsspitzen zu vermeiden, damit Sie die abonnierte Leistung nicht überschreiten. Es wirkt auf Stromkreise ohne Vorrang, wie z. B. Stromkreise, die mit der Elektroheizung oder dem Warmwasserspeicher verbunden sind.

Der Lastabwurf trennt je nach Last abwechselnd 1, 2 oder 3 Kreise ab (Kaskadenfunktion). Es wechselt auch die Lastabwurfschaltung, wenn die Überlast mäßig ist (zyklische Funktion). Sobald der Verbrauch die Abonnementsschwelle unterschreitet, schaltet der Lastabwurf die Stromkreise automatisch wieder zu.

Die neuen Linky-Zähler tolerieren keine Überschreitung der abonnierten Leistung mehr. Jetzt ist es der Zähler selbst, der die Installation trennt. Diese Funktion wurde bisher vom magnetothermischen Schutzschalter erfüllt, der einen kurzzeitigen Mehrverbrauch erlaubte.

Energieeinsparung dank elektrischem Lastabwurf

Der Lastabwurf ist für eine elektrische Heizungsanlage fast unverzichtbar. Tatsächlich hängt die Höhe des Stromabonnements von der für den Zähler abonnierten Leistung in kVA ab. Um einen niedrigeren Strombeitrag zu zahlen oder vorzeitige Unterbrechungen zu vermeiden, muss der Lastabwurf daher in den Stromkreisen installiert werden, die mit der Elektroheizung verbunden sind. Die Mindestleistung, die Sie abonnieren müssen, muss dem Betrieb der gesamten Elektroheizung entsprechen.

Unsere Naturstein-Elektroheizung ist besonders geeignet, Schnitte durch Lastabwurf zu überstehen. Die Trennung vom Stromkreis hat keinen Einfluss auf die Lebensdauer. Darüber hinaus ermöglicht es seine hervorragende Massenträgheit, bei Stromausfällen eine konstante Oberflächentemperatur aufrechtzuerhalten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verbindung des elektrischen Lastabwurfs und der elektrischen Heizung in Naturstein sowohl Energieeinsparungen als auch echten thermischen Komfort ermöglicht.

Anschlussplan des Universal-Lastableiters

hager 60060 universal lastabwurf schaltplan

Wenn Sie über einen elektronischen Zähler verfügen, können Sie die Teleinfo-Terminals anschließen, um Verbrauchsinformationen in Echtzeit abzurufen. Bei einem elektromagnetischen Messgerät muss der Toroid-Messausgang verwendet werden.

Für den Lastabwurf Hager 60060 beispielsweise muss unbedingt ein Schütz verwendet werden. Für die direkte Ansteuerung eines Heizkörpers reicht die Schaltleistung des Kontaktes nicht aus. Das Schütz hat außerdem den Vorteil, dass es die Steuerung von der Leistung trennt. Im Falle eines größeren Kurzschlusses schonen Sie damit Ihren Lastabwurf. Es ist vorzuziehen, sich für ein öffnendes Schütz zu entscheiden. Ein Öffnungskontakt ist im Ruhezustand geschlossen und arbeitet nur während der Lastabwurfphase.

Sie können auch die Abschaltung des Heizkörpers mit dem Pilotdraht steuern. Diese Betriebsart wird jedoch immer weniger verwendet. Moderne Anwendungen bewegen sich immer mehr in Richtung vernetzter Thermostate zu Lasten zentralisierter Steuerungen, die weniger flexibel arbeiten.

Anschlussplan eines Lastabwurfs mit Warmwasserbereiterausgang.

Lastabwurf mit Warmwasserbereiterauslass

Dieser Lastabwurf der Marke Delta Dore ermöglicht das Abschalten des Warmwasserbereiters als letzten Ausweg.

Der Delta Dore GP41 Lastabwurf hat auch 3 Pilotdraht-Steuerausgänge. Dieser Lastabwurf ist nicht zur Steuerung unserer Natursteinheizkörper geeignet. Unsere Steinheizkörper werden von angeschlossenen Thermostaten gesteuert, sie müssen unbedingt über ein Schütz oder einen Lastabwurf mit einem Kontakt gesteuert werden, dessen Schaltleistung größer ist als die Intensität des Heizkörpers. Für diese Anwendung kann beispielsweise der Lastabwurf Gp50 (unteres Diagramm) geeignet sein. Bei Lastabwurf mehrerer Heizkörper auf 1 Etage ist der Einsatz des Schützes zwingend erforderlich, um die galvanische Trennung der Heizkörperkreise zu gewährleisten.

Es ist wichtig, den richtigen Lastabwurf gemäß den Eigenschaften der Anlage und den Betriebszielen auszuwählen.

Ein magnetothermischer Schutzschalter zum Schutz des Lastabwurfs (in der Regel 2A) ist ebenfalls unerlässlich.

Dreiphasiger Lastabwurf einer Anlage

Dreiphasiger Lastabwurf

Die meisten Lastabwurfgeräte ermöglichen einen dreiphasigen Lastabwurf. In diesem Fall haben Sie keine Möglichkeit, einen Lastabwurf zu kaskadieren.

 

Bei großen Anlagen kann es für einen optimalen Kaskadenbetrieb (Wechsellastabwurf der Heizkörper) erforderlich sein, pro Phase einen Lastabwurf einzurichten. Es ist dann notwendig, sich für einen universellen Lastabwurf mit Toroid zu entscheiden, der die unabhängige Verwaltung jeder Phase ermöglicht. Der Teleinfo-Ausgang ermöglicht keine Phasentrennung des Betriebs.

 

Wie immer bei einer dreiphasigen Installation ist es wichtig, den Verbrauch der Phasen auszugleichen. Dieser Vorgang erfordert die größte Aufmerksamkeit für einen optimalen Betrieb der Anlage, indem vorzeitige Unterbrechungen aufgrund einer Überlastung vermieden werden.

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